Delfine und Wale hautnah

Delfine und Wale üben auf uns Menschen eine große Faszination aus. Schon in der Antike spielten für die Bewohner des Mittelmeerraumes Wale und Delfine eine große Rolle, was Berichte in vielen griechischen Sagen, Mythen und Legenden bezeugen. Für die Griechen der Antike waren Delfine vom Olymp gesandte Boten, denen zu Ehren der Sonnengott Apollo, in einen Delfin verwandelt, das Orakel von Delphi gründete. Auf zahlreichen Münzen, Mosaiken, Gefäßen und Gemälden wurden Delfine verewigt. Auf das Töten eines Delfins stand die Todesstrafe.

Nur wenige Urlauber, die in Italien, Monaco oder Südfrankreich zu Gast sind, wissen, dass nicht weit von der Küste entfernt große Finnwale den Sommer verbringen. Ihre bevorzugten Nahrungsgründe liegen im Ligurischen Meer westlich von Norditalien.

Im Mittelmeer finden sich 21 Walarten. Neben Finn- und Pottwalen – von denen noch nicht sicher ist, ob sie eine lokale Population bilden oder zu bestimmten Zeiten durch die Straße von Gibraltar kommen und gehen – gibt es unter anderem Delfine, Grindwale, Rundkopfdelfine, Orcas, Große Tümmler und Streifendelphine. Leider ist es um das Schicksal so mancher Art nicht sehr gut bestellt.

Walforschung